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Hallo allerseits.
Corona-Zeiten:
Die Sporthallen in Neckargemünd sind bis auf weiteres gesperrt!
Wettkämpfe 2019
Neckargemünds Rhönradteam erfolgreich in Schwaben
Bild:
Rhönrad Haubersbronn 2019 [Foto: Camenzind]
Mit einem starken Team von 25 Turnerinnen und zwei Turnern, dazu sieben Kampfrichtern (zum Teil die mit Kampfrichter-Lizenz ausgestatteten TV-Turnerinnen selbst), und Helfern aus der TV-Turnabteilung reisten die Trainerinnen Ulrike Jarosch, Eva Kusch, Annika Hug, Meret Hopf und Landesfachwartin Martina Camenzind am 23. November nach Haubersbronn in die Nähe von Stuttgart.
Zunächst wurde der Baden-Württembergische Mannschaftswettkampf ausgeturnt und für die stark verjüngte Neckargemünder Mannschaft war bei dieser ersten Nagelprobe für den Nachwuchs “alles offen“.
Zur ihrer großen Überraschung wurden die Turnerinnen und Turner des TV 1876 Neckargemünd Vizemeister hinter der Stuttgarter Sportvereinigung Feuerbach. Die Freude war groß bei: Lotta Ulrich (Salto vom Rad), Laura Pföhler (Geradekür), Nils Emmerich (Spiralekür), Mia Kusch (Spiralekür und Musikkür), sowie Annika Hug (Musikkür). Nachmittags standen dann die Paarwettkämpfe (Synchron- und Partnerturnen) auf dem Programm.
Synchronturnen (zwei Räder nebeneinander)
Im Jahrgang 2005 und jünger gewann das Paar Mirka Wachert/Sophie Hamann vor
Amrei Heiß/Sophie Schmitt; Lilly Hohbeck/Kathleen Körte belegten den
dritten Platz, gefolgt von Emma Müller/Louisa Christopher,
Johanna Härle/Lilli Asmuth, Lisann-Helen/Tamino Hache und Mariella
Kerschbaum/Madleen Sommer.
Im Jahrgang 2001 und jünger siegten Emma Fink/Hannah Buchholz,
Jana Kollmann/Carolina Wölk wurden zweite, Annika Benz/Karina Gerlach
vierte. Bei den Erwachsenen kamen Laura Pföhler und Laura-Marie Hache
ganz hoch auf das Siegerpodest.
Partnerturnen (zu zweit in einem Rad)
Bei der Jugend gewannen Sophie Schmitt und Amrei Heiß das Partnerturnen
vor zwei Paarungen aus Ladenburg, Laura-Marie Hache und Annika Hug gewannen
vor Teams aus Würzburg und Warmbronn.
Musikkür
Annika Hug startete nachmittags zusätzlich zum ’Kampfrichtern‘ in
ihrer starken Musikkür und verwies ebenfalls die Turnerinnen aus Würzburg
und Haubersbronn auf die Plätze.
Für Neckargemünd war dies einer der sehr erfolgreichen Wettkämpfe,
stellte man doch in jedem Wettbewerb einen Sieger oder Vizemeister!
Deutschland-Cup 2019 in Bielefeld
Auch 2019 fand der Deutschland-Cup der Rhönradturner und -turnerinnen mit Neckargemünder Beteiligung statt. Diese nationalen Meisterschaften gibt es seit 22 Jahren – und der TV 1876 Neckargemünd ist schon seit 21 Jahren dabei. Am 9./10. November machten sich sechs Turnerinnen und Nils Emmerich als einziger Turner, sowie die Trainerinnen Ulrike Jarosch und Martina Camenzind vom TV Neckargemünd als Vertreter für den Badischen Turner-Bund auf den Weg nach Bielefeld. Beim Deutschland-Cup wird jeder Landesturnverband von zwei qualifizierten Sportlerinnen und Sportlern je Altersgruppe vertreten.
Nils Emmerich (AK 25+) holte sich erneut zwei der begehrten Pokale mit
dem Sieg beim Sprung über das Rad und einem zweiten Platz in der
Geradekür. Auch die Spiralekür lief ohne Fehler und bescherte ihm
Platz fünf.
Fast alle Neckargemünder Turnerinnen präsentierten ihre Küren ohne
große Patzer und erreichten Plätze im vorderen und mittleren Bereich
bei jeweils fast 30 Teilnehmern.
In der AK 13/14 belegten Sophie Schmitt und Paula Bambey mit ihren
Geradeküren den 9. und 10. Platz, in der AK 15/16 kam Karina Gerlach
mit ihrer Geradekür auf Platz 19, Lotta Ulrich wagte beim Sprung einen
Salto vom Rad und wurde mit Platz 8 belohnt. Annika Hug (AK 19-24)
wurde 11., Laura Pföhler fiel durch einen kleinen Patzer auf Platz 17
zurück.
Wieder einmal konnten die Neckargemünder Sportler an diesem Wochenende
viele neue Erfahrungen sammeln. Interessante Einblicke erhielten sie
zudem durch das hochwertige Zusatzprogramm: parallel zum Deutschland-Cup
fand am Samstag der Cyr-Rad Wettkampf (das Cyr hat nur einen einzigen
Reifen) statt, abends bestaunte man die Leistungen bei den Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften im Rhönradturnen.
Starker Nachwuchs beim Baden-Pokal im Rhönradturnen
(is) Beim Baden-Pokal in Wilferdingen trat der TV 1876 Neckargemünd mit einer starken Mannschaft von 25 Turnerinnen und zwei Turnern an. Aber nicht nur zahlenmäßig konnten die Neckargemünder überzeugen – acht Pokale nahmen sie mit nach Hause:
Platzierungen:
- AK 9/10w: Lisann-Helen Hache gewann mit zwei anspruchsvollen Küren ihren ersten Einzelwettkampf.
- AK 11w: Vivianne Wittenburg siegte vor Mirka Wachert, Lilly Hohbeck und Madleen Sommer belegten die Plätze vier und fünf.
- AK 12w: Caroline Wölk belegte Platz zwei, Sophie Hamann drei, Mariella Kerschbaum und Louisa Christopher gemeinsam Platz sieben und Kathleen Körte Platz neun.
- AK 11/12m: Tamino Hache hatte Konkurrenz aus Wilferdingen, konnte aber sicher seine Kür durchturnen und holte sich den Pokal.
- AK 13w: Emma Müller belegte Platz zwei, Mathilda Seelig Platz fünf.
- AK 14w: Paula Bambey gewann den Pokal in dieser Altersklasse, Sophie Schmitt wurde zweite, Amrei Heiß vierte, Lilli Asmuth siebte und Mia Kusch achte. Mia zeigte aber eine sehr gute Spirale Kür und konnte auch den Sprung (AK13/14) für sich entscheiden, zweite im Sprung wurde Paula, Sophie vierte, Emma und Amrei belegten gemeinsam Platz fünf, Lilli Platz sieben.
- AK 15w: Karina Gerlach siegte vor Emma Fink, Jana Kollmann belegte Platz fünf.
- AK 16w: Lotta Ulrich gewann souverän den Pokal mit einem ganzen Punkt Abstand vor der Zweitplatzierten. Im Sprung 15/16 wurde Karina zweite, Emma vierte.
- AK 19-24w: Annika Hug gewann vor Laura Pföhler, Laura-Marie Hache und Silvia Schneider belegten die Plätze vier und fünf. Annika gewann zusätzlich den Sprung über das Rad.
- Nils Emmerich in der AK 25+ hatte als Wettkampfwart mit der Wettkampf-Vorbereitung im Vorfeld und den Auswertungen den ganzen Tag zu tun, traute es sich aber dennoch zu im Wettkampfgeschehen mitzumischen: für seine sichere Spirale Kür zu Beginn und eine sehr schwierige Gerade Kür am Ende des Tages hatte er den Pokal mehr als verdient.
Die Trainerinnen Ulrike Jarosch, Eva Kusch, Nadine Hoffmann und Martina Camenzind wurden begleitet von den Kampfrichterinnen Kara Gräser und Celina Wolf. Zusätzlich waren die Turnerinnen Laura Pföhler, Laura-Marie Hache, Annika Hug und Silvia Schneider als Kampfrichter im Einsatz. Um eine derart große, erfolgreiche Mannschaft auf die Beine zu stellen und zu ihren Wettkampfstätten zu fahren, bedarf es außer großem Fleiß auch der Hilfsbereitschaft vieler Eltern.
Mia Kusch erneut Baden-Württembergische Rhönradmeisterin - Nils Emmerich Vizemeister im Sprung und in der Spirale-Kür
Trotz eines Patzers in ihrer Spirale-Kür sicherte sich Mia Kusch vom TV 1876 Neckargemünd mit einer guten Leistung im Sprung über das Rad und der besten Geradekür ihrer Altersklasse den ersten Platz bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften und zudem die Qualifikation für die Süddeutschen Jugendmeisterschaften im Mai.
Nils Emmerich turnte eine sehr sichere und saubere Spirale-Kür und auch der Sprung gelang so gut, dass er jeweils mit einem zweiten Platz belohnt wurde.
Am 6. April geht es nun zum Baden-Pokal nach Wilferdingen, wo sie ihre guten Leistungen erneut unter Beweis stellen können. Zusätzlich nehmen dort 26 weitere Neckargemünder Turner*innen am Wettkampf teil.
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Was ist Rhönradturnen?
Das Mutterland des Rhönradturnens ist Deutschland. 1920-1922 entwickelte Otto Feick in der bayerischen Region Rhön das neuartige Sportgerät. Drei Jahre Später, 1925 meldete Feick seine Erfindung als "Reifen-Turn- und Sportgerät" zum Patent an. Erst 1926 wurde der heutige Name "Rhönrad" geschützt und eingetragen.
Rhönradturnen wird in Neckargemünd seit Februar 1997 angeboten. Die Leitung der Abteilung Rhönradturnen des TV 1876 Neckargemünd liegt in den Händen von Martina Camenzind.
Das Sportgerät
Ein Rhönrad besteht aus zwei Reifen, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind. Davon sind zwei mit
Brettern besetzt, an denen Lederschlaufen befestigt werden. Durch diese Bindungen sind die Füße des Turners lose
mit dem Rhönrad verbunden. Außerdem sind an zwei der Sprossen Griffe befestigt. Der Durchmesser des Rades variiert je nach Körpergröße zwischen 130 cm und 245 cm.
Inzwischen ist auch der Transport des Rhönrads unproblematisch,
da moderne Geräte in mehrere Teile zerlegbar sind.
[Grafik: Wikipedia]
Die Disziplinen
Im Geradeturnen werden auf einer Fläche von 18 x 3 m Pflicht und Kürübungen geturnt.
Dabei rollt das Rad immer auf beiden Reifen. Es werden auch Elemente aus dem Reck- und Barrenturnen verwendet.
Im Erwachsenenbereich werden die Übungen auf Musik geturnt. Dabei sollen die Athleten ihre Darbietung passend zur
Musik gestalten.
[Foto: Camenzind]
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Beim Spiraleturnen bewegt sich das Rhönrad auf nur einem Reifen, es "tellert".
In der großen Spirale soll das Rad einen Neigungswinkel von 60°, in der kleinen Spirale weniger als 30° haben.
Die Spirale wird durch Gewichtsverlagerung und Armzug erreicht.
So soll das Rad auf der jeweiligen Höhe gehalten werden.
[Foto: Camenzind]
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Die dritte Disziplin ist der Sprung. Dabei wird das Rad angeschoben und der Turner lässt sich von
hinten durch den Schwung auf das Rad ziehen. Aus der Grätsch-, Hock-, Lage- oder Standposition zeigt er dann
einen Sprung nach vorne auf eine Weichbodenmatte.
Dies können Hock- oder Grätschsprunge sowie Sprünge mit Rotation sein.
[Foto: Camenzind]
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Das Wettkampfsystem im Rhönradturnen ist seit dem 1. Januar 2016 neu:
Alle Turner/innen bis 12 Jahre turnen eine Geradekür mit einem vorgeschriebenen Aufbau an Übungen und erarbeiten sich
den Sprung über das Rad und die Spirale anhand eines Abzeichen-Heftes von Stufe 1-6. Die Älteren turnen eine Geradekür,
die ausschlaggebend für die Teilnahme am Deutschland-Cup ist. Sie werden außerdem angehalten, eine einfache Spirale oder
den Sprung über das Rad zusätzlich zu turnen. Langfristig ist ein Zweikampf mit Sprung oder Spirale vorgesehen.
Für die Bundesklasse mit Aufstieg zu den Süddeutschen und Deutschen
Meisterschaften bleibt der Kür-Dreikampf bestehen.
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